Kindergarten, Grundschule, Kita | 3 bis 6-Jährige, 6 bis 10-Jährige
Mit kleinen Kindern große Kunst erleben
Publiziert am 08.02.2012 von Cordula Pertler
Die meisten Kinder malen sehr gerne. Noch bevor das Kind richtig sprechen lernt, greift es zu Papier und Stift oder Farbe. Es spricht damit zum Erwachsenen in verschlüsselter Form über seine Innenwelt, seine schönen Erlebnisse, aber auch seine Ängste und Nöte.
Wir helfen dem Kind in dieser Ausdrucks- und Mitteilungsform, wenn wir es behutsam mit Gemälden anderer und auch mit Gemälden großer Künstler konfrontieren.
Kinder malen in der Regel nicht naturgetreu. Die Farben werden je nach Stimmung gewählt. So wird ein Pferd z.B. gelb, rot oder blau je nach innerer Verfassung gemalt. Meist sind die Bilder flächig gehalten, ohne Perspektive.
Kunstwerke sprechen Kinder ganz natürlich an und besonders dann, wenn die Bilder farbenfroh sind und einfache Formen im Vordergrund stehen. Dementsprechend werden Bilder für eine Betrachtung ausgewählt. Das Bild sollte auch einen Bezug zum Leben eines Kindes haben und für die jeweilige Alters- und Entwicklungsstufe begreifbar sein.
Kinder identifizieren sich schnell mit den abgebildeten Menschen, Tieren, Pflanzen, Gegenständen und legen leicht eine Handlung in das Bild, erfinden eine eigene Geschichte.
Lassen Sie die Kinder aber nicht nur erzählen, sondern regen Sie sie auch dazu an, das Bild lebendig werden zu lassen. Lassen Sie die Kinder in ihrer Fantasie in das Gemälde „hinein steigen“ und darin als Personen oder Tiere agieren, eine angedeutete Handlung fortsetzen, Geräusche nachahmen usw.
Picasso sagt dazu: „Ein Bild wird nur durch die Person lebendig, die es betrachtet."
Nicht wenige Erwachsene können durch das gemeinsame Betrachten des Bildes mit einem Kind auch selbst profitieren. Mit den Augen und der Seele eines Kindes wird man leicht zu neuen Wegen der Kunstbetrachtung und zur lebendigen Interpretation eines Bildes finden.
Die Bildbetrachtung über ein Gespräch ist nur Einstieg, Schwerpunkt wird immer das „Erleben" des Bildes aus verschiedenen Standpunkten und in verschiedenen Dimensionen sein. Geben Sie deshalb dem Kind auch die Möglichkeit, die Eindrücke einer Bildbetrachtung über einen längeren Zeitraum hin zu verarbeiten, so dass immer mehr passende Lebensaspekte mit einbezogen werden können. Ein Thema wird über Wochen bearbeitet, dabei schafft der Erwachsene immer wieder entsprechende Situationen und Angebote. So erleben die Kinder in einem längeren Zeitraum das Bild-Thema mehr und mehr ganzheitlich.
Ein Gemälde ist in den meisten Fällen „nichts zum Anfassen". So wird es wichtig, die „Berührung", über kindliche Betätigungsformen herzustellen. Tanzen, Rollenspiel, Malen, Gestalten mit den verschiedensten Materialien, Umsetzung des Bildes in Musik, Klänge oder Geräusche bieten sich an, um das Gemälde zu einem Erlebnis zu machen. Weiterführende Tätigkeiten bedeuten auch eine Umsetzung des Phantasieerlebnisses in reale Situationen.
Der Inhalt der Bildbetrachtung wird vertieft durch wiederholtes Betrachten und durch die anschließenden Aktionen aus allen Bildungsbereichen. So fördern sie das Kind spielerisch und ganzheitlich und das Gemälde wird zu einem ganz persönlichen Schatz des Kindes.
Wir helfen dem Kind in dieser Ausdrucks- und Mitteilungsform, wenn wir es behutsam mit Gemälden anderer und auch mit Gemälden großer Künstler konfrontieren.
Kinder malen in der Regel nicht naturgetreu. Die Farben werden je nach Stimmung gewählt. So wird ein Pferd z.B. gelb, rot oder blau je nach innerer Verfassung gemalt. Meist sind die Bilder flächig gehalten, ohne Perspektive.
Kunstwerke sprechen Kinder ganz natürlich an und besonders dann, wenn die Bilder farbenfroh sind und einfache Formen im Vordergrund stehen. Dementsprechend werden Bilder für eine Betrachtung ausgewählt. Das Bild sollte auch einen Bezug zum Leben eines Kindes haben und für die jeweilige Alters- und Entwicklungsstufe begreifbar sein.
Kinder identifizieren sich schnell mit den abgebildeten Menschen, Tieren, Pflanzen, Gegenständen und legen leicht eine Handlung in das Bild, erfinden eine eigene Geschichte.
Lassen Sie die Kinder aber nicht nur erzählen, sondern regen Sie sie auch dazu an, das Bild lebendig werden zu lassen. Lassen Sie die Kinder in ihrer Fantasie in das Gemälde „hinein steigen“ und darin als Personen oder Tiere agieren, eine angedeutete Handlung fortsetzen, Geräusche nachahmen usw.
Picasso sagt dazu: „Ein Bild wird nur durch die Person lebendig, die es betrachtet."
Nicht wenige Erwachsene können durch das gemeinsame Betrachten des Bildes mit einem Kind auch selbst profitieren. Mit den Augen und der Seele eines Kindes wird man leicht zu neuen Wegen der Kunstbetrachtung und zur lebendigen Interpretation eines Bildes finden.
Die Bildbetrachtung über ein Gespräch ist nur Einstieg, Schwerpunkt wird immer das „Erleben" des Bildes aus verschiedenen Standpunkten und in verschiedenen Dimensionen sein. Geben Sie deshalb dem Kind auch die Möglichkeit, die Eindrücke einer Bildbetrachtung über einen längeren Zeitraum hin zu verarbeiten, so dass immer mehr passende Lebensaspekte mit einbezogen werden können. Ein Thema wird über Wochen bearbeitet, dabei schafft der Erwachsene immer wieder entsprechende Situationen und Angebote. So erleben die Kinder in einem längeren Zeitraum das Bild-Thema mehr und mehr ganzheitlich.
Ein Gemälde ist in den meisten Fällen „nichts zum Anfassen". So wird es wichtig, die „Berührung", über kindliche Betätigungsformen herzustellen. Tanzen, Rollenspiel, Malen, Gestalten mit den verschiedensten Materialien, Umsetzung des Bildes in Musik, Klänge oder Geräusche bieten sich an, um das Gemälde zu einem Erlebnis zu machen. Weiterführende Tätigkeiten bedeuten auch eine Umsetzung des Phantasieerlebnisses in reale Situationen.
Der Inhalt der Bildbetrachtung wird vertieft durch wiederholtes Betrachten und durch die anschließenden Aktionen aus allen Bildungsbereichen. So fördern sie das Kind spielerisch und ganzheitlich und das Gemälde wird zu einem ganz persönlichen Schatz des Kindes.
Cordula Pertler
Cordula Pertler, Dipl.-Sozialpädagogin, Dozentin an einer Fachakademie für Sozialpädagogik in München, leitet Fortbildungen für Pädagogen. Verheiratet ist sie mit ...




