Kindergarten, Grundschule, Kinderkirche, Katechese, Kita
Was macht der Esel in der Kirche?
Publiziert am 20.01.2012 von Regina Jooß
Am Palmsonntag wird die Geschichte von Jesus erzählt, wie er auf einem Esel reitend in Jerusalem einzog. Die Menschen dort begrüßten ihn voller Freude, legten ihre Kleider vor ihm auf den Boden und jubelten ihm mit Palmwedeln zu. Dabei riefen sie: „Hosanna, gelobt sei der da kommt im Namen Gottes.“
Deshalb veranstalten viele Christen auch heute prächtige Umzüge mit geweihten Palmbuschen. Dafür werden bei uns meist die frischen Knospen der Weiden, die sogenannten „Palmkätzchen“ verwendet. Man schneidet kleine Zweige mit Knospen ab und bindet sie mit Blumendraht rund um einen etwas festeren Stock. Dann werden bunte Bänder oder immergrüne Zweige dazu gebunden. Später werden diese „Buschen“ dann in der Kirche geweiht. In vielen Familien schmücken sie das ganze Jahr das Kreuz. Einfache, farbenfrohe Palmbuschen lassen sich leicht mit Kindern basteln.
Aber auch der Esel, auf dem Jesus damals nach Jerusalem geritten ist, fasziniert Kinder. Jesus wird in Jerusalem begrüßt wie ein großer König doch er reitet nicht auf dem Pferd eines Königs, sondern auf dem Tier der einfachen Leute, einem Esel. Damit zeigt er, dass er ein König des Friedens ist. Auch wenn Kinder diese tiefere Symbolik des Esels nicht verstehen: den Esel lieben sie. Und sie spüren vielleicht genau das, was wichtig ist, an dem Esel. Er ist kein großes Streitross, sondern ein kleines Tier zum Streicheln. Und weil der Esel an diesem Tag in die Kirche gehört, kann bei der Feier an Palmsonntag ein Esel mitgenommen werden. Dafür können die Kinder gemeinsam ein großes Plakat mit einem Eselchen malen oder es wird ein Plüschesel geschmückt und bei einer kleinen Prozession mitgenommen. Mit einem solchen Esel erhalten die Kinder nicht nur eine Identifikationsfigur für den Palmsonntag, sie greifen auch auf eine uralte Tradition zurück. Im Mittelalter (und in ganz wenigen Gemeinden bis heute) war es üblich, an Palmsonntag eine hölzerne Eselsfigur bei der Prozession mitzuführen.
Vielleicht bietet sich ein Palmsonntagsfest mit selbstgemachten Palmbuschen und einem Eselchen gerade für Kindertageseinrichtungen an, die in der Karwoche geschlossen haben. So kann vor den Osterferien bereits gemeinsam ein großer Umzug gefeiert werden. Und der Esel zieht mit!
Übrigens: In einigen Gemeinden und Familien gibt es noch einen anderen Brauch rund um den Esel. Wer am Morgen des Palmsonntags als letzter aufsteht, ist den ganzen Tag lang der „Palmesel“.
Deshalb veranstalten viele Christen auch heute prächtige Umzüge mit geweihten Palmbuschen. Dafür werden bei uns meist die frischen Knospen der Weiden, die sogenannten „Palmkätzchen“ verwendet. Man schneidet kleine Zweige mit Knospen ab und bindet sie mit Blumendraht rund um einen etwas festeren Stock. Dann werden bunte Bänder oder immergrüne Zweige dazu gebunden. Später werden diese „Buschen“ dann in der Kirche geweiht. In vielen Familien schmücken sie das ganze Jahr das Kreuz. Einfache, farbenfrohe Palmbuschen lassen sich leicht mit Kindern basteln.
Aber auch der Esel, auf dem Jesus damals nach Jerusalem geritten ist, fasziniert Kinder. Jesus wird in Jerusalem begrüßt wie ein großer König doch er reitet nicht auf dem Pferd eines Königs, sondern auf dem Tier der einfachen Leute, einem Esel. Damit zeigt er, dass er ein König des Friedens ist. Auch wenn Kinder diese tiefere Symbolik des Esels nicht verstehen: den Esel lieben sie. Und sie spüren vielleicht genau das, was wichtig ist, an dem Esel. Er ist kein großes Streitross, sondern ein kleines Tier zum Streicheln. Und weil der Esel an diesem Tag in die Kirche gehört, kann bei der Feier an Palmsonntag ein Esel mitgenommen werden. Dafür können die Kinder gemeinsam ein großes Plakat mit einem Eselchen malen oder es wird ein Plüschesel geschmückt und bei einer kleinen Prozession mitgenommen. Mit einem solchen Esel erhalten die Kinder nicht nur eine Identifikationsfigur für den Palmsonntag, sie greifen auch auf eine uralte Tradition zurück. Im Mittelalter (und in ganz wenigen Gemeinden bis heute) war es üblich, an Palmsonntag eine hölzerne Eselsfigur bei der Prozession mitzuführen.
Vielleicht bietet sich ein Palmsonntagsfest mit selbstgemachten Palmbuschen und einem Eselchen gerade für Kindertageseinrichtungen an, die in der Karwoche geschlossen haben. So kann vor den Osterferien bereits gemeinsam ein großer Umzug gefeiert werden. Und der Esel zieht mit!
Übrigens: In einigen Gemeinden und Familien gibt es noch einen anderen Brauch rund um den Esel. Wer am Morgen des Palmsonntags als letzter aufsteht, ist den ganzen Tag lang der „Palmesel“.
Regina Jooß
Regina Jooß ist freie Autorin und Redakteurin. Ihre Fachgebiete sind Kinderliteratur und Pädagogik. Sie lebt mit ihrer Familie in München.






