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Monika Lehner

St. Martin feiern mit Ein- bis Dreijährigen

Aus der Reihe Kleine Kinder feiern Feste
Feste feiern mit Kindern unter drei Jahren - das bedarf besonderer Umsicht und Vorbereitung. Denn viele Kinder kommen das erste Mal in ihrem Leben mit Figuren wie dem heiligen Nikolaus und St. Martin oder mit den Bräuchen der Advents- und Weihnachtszeit in Berührung! Diese neue Don Bosco-Reihe zeigt ErzieherInnen und Eltern-Kind-Gruppen-LeiterInnen, wie sie die Feste und Bräuche so vorbereiten und gestalten, dass sich die Unter-Dreijährigen dem jeweiligen Kerngedanken annähern können. Dazu bietet jeder Band einfache Angebote, Spiele, Lieder, Geschichten und Deko-Möglichkeiten. Außerdem gibt es Tipps für die Elternarbeit und konkrete Bausteine zur Gestaltung des Feiertags. Alle Ideen dieser Reihe beruhen auf langjährigen Praxiserfahrungen. Sie werden durch pädagogische Hinweise erläutert und immer rückgebunden an die Gesamtschau der Arbeit mit den Unter-Dreijährigen. Altersstufe: 1 bis 3 Jahre
Format: 19,5 x 17,5 cm, ca. 104 Seiten, durchgehend farbig illustriert, ISBN: 978-3-7698-1877-2
aus der Reihe: Kleine Kinder feiern Feste
Bereich: Krippe, Kindergarten, Kinderkirche, Eltern-Kind-Gruppe, Kita
Zielgruppe: Eltern, Eltern-Kind-GruppenleiterIn, ErzieherIn, Gemeinereferent, KatechetIn, KinderpflegerIn, Pastoralreferent, Pfarrer, Sozialpädagogische AssistentIn, Tagesmutter
Alter: 1 bis 3 Jahre
14,95 €
|  kartoniertes Buch
 
inkl. MwSt. versandkostenfrei nach Deutschland
sofort lieferbar
Autorenporträt

Lehner, Monika

Lehner, Monika
Monika Lehner, Erzieherin, leitete über 25 Jahre lang eine Elterninitiative für ...

Pressestimmen

22.10.2011
www.kinderlesen.blogspot.de
Mutmachbücher gibt es nicht nur für Kinder. Wie mir dieses ganz praxisorientierte Beispiel gezeigt hat, gibt es sie auch für uns Erwachsene: In der Buchreihe „Kleine Kinder feiern Feste“ aus dem Don Bosco Verlag legt Monika Lehner einleuchtende Anregungen vor allem für Erzieher und Eltern in Kindergruppen, Krippen und Kindertagesstätten für die Altersstufe der Ein- bis Dreijährigen vor. Dem Buch merkt man sofort an, das es „nicht eigentlich am Schreibtisch entstanden“ ist, sondern in der jahrelangen praktischen Erfahrung mit Kindern. Was uns Lesern hier begegnet, ist also erprobt und bewährt und orientiert sich an den Interessen und am Wohl des Kindes.

In sieben Kapiteln wird das Martinsfest und seine Gestaltung von verschiedenen Blickwinkeln her erschlossen, angefangen von Überlegungen über den historischen St. Martin über Themen wie „Teilen – nicht nur zu St. Martin“, Raumdekoration rund um das Laternenfest, Basteleien und Gebäck zum Fest, Laternenlieder und kindgemäßes Erzählen, Hinweise zu geeigneten Bilderbüchern bis hin zu „Der große Tag: Das St. Martins- und Lichterfest“, von wertvollen und detaillierten Tipps zur Vorbereitung bis hin zu dem, was gerne vergessen wird: die Nachbereitung.

„Hilfe mit Selbstbehalt“ – so charakterisiert die Autorin das Teilen des heiligen Martin. Praktischer Verzicht, im wahrsten Sinne des Wortes am eigenen Leib erfahren, aber eben nicht, ohne selbst dabei ganz zu kurz zu kommen. Martin gibt und liebt seinen Nächsten wie sich selbst, aber er setzt sich deswegen trotzdem nicht der Gefahr aus, selbst zu erfrieren, denn er behält einen Teil des großen Mantels (Umhanges) weiter für sich. Das ist ein christliches Verhalten, das für Erwachsene wie für Kinder leichter praktizierbar ist als ganz radikale Selbstverleugnung.

Zum Beispiel mit einem Kreisspiel „Die wärmende Decke“ wird dies den Kleinen ganz konkret nahegebracht, oder auch mit Martins- brötchen, bei denen absichtlich für je zwei Kinder ein Gebäckstück vorhanden ist. Teilen wird hier „schlichte Notwendigkeit. Nur so kann jeder etwas von dem begehrten Gebäck abbekommen.“

E.Eutebach

Leserstimmen

21.10.2011, 00:00 Uhr
Heike Helmchen-Menke
Heike Helmchen-Menke ist Diplomtheologin und Pastoralreferentin. Langjährige Tätigkeit im Bereich der Fortbildung für Erzieherinnen. Sie arbeitet im Referat Elementarpädagogik/Kindergarten des Institut für Religionspädagogik der Erzdiözese Freiburg.
Dem Buch merkt man die langjährige Erfahrung der Autorin in der Krippe an. Sie geht bei der Festgestaltung von den Erfahrungsmöglichkeiten der kleinen Kinder aus. In dem Buch finden sich Informationen zur St. Martinslegende ebenso wie grundlegende Gedanken zur Festkultur mit Kindern unter drei Jahren, zu religiös-elementaren Zugängen zum Martinsfest und zum Umgang mit Bilderbüchern. Vor diesem Hintergrund werden die zahlreichen Anregungen zur kreativen Praxis vorgestellt: Raumdekoration, Bastelwerkstatt und Martinsbäckerei, Lieder und Fingerspiele, Gestaltung des St. Martins-Festes in der Krippe. Das Buch ist ein äußerst gelungener Auftakt zur neuen religionspädagogischen Reihe.
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