Aufbewahrungsmöbel und Spieltisch für das Kamishibai. So einfach war der Aufbau.

Publiziert am 26.04.2018

Als Mitarbeiter in einem Verlag kommt man selten in die Verlegenheit, Möbelstücke aufzubauen. Doch für letzten Mittwoch hatten sich drei Pakete aus der „Abteilung Holztechnik“ des Berufsbildungswerk der Salesianer Don Bosco in Aschau am Inn angekündigt. Darin sollte der neue Kamishibai-Rollwagen enthalten sein – flach zerlegt, versteht sich. Der Aufbau sollte in schnellen 20 Minuten gelingen und nur mit Schraubendreher und Hammer zu bewältigen sein. Entsprechend gespannt war ich, was da auf mich zukäme.

Im Endeffekt habe ich 30 Minuten für den Aufbau gebraucht, und ich war froh, einen Akkuschrauber in der verlagseigenen Werkzeugkiste gefunden zu haben. Einen der Verpackungskartons breitete ich auf dem Boden als Unterlage aus und dann ging es los:

In die Bodenplatte des Kamishibai-Rollwagen waren die Einschraubdübel mit dem Akkuschrauber schnell eingedreht. Darauf wurden die seitlichen und die mittleren Wände gesetzt. Dann mit einem flachen Schraubendreher die Spannschlösser festgezogen – das war leicht. Jetzt war die Rückwand und der Mittelboden dran und zum Schluss noch der Deckel drauf. Da musste ich schon genauer schauen, dass alle Dübel ihre vorgesehenen Löcher trafen. Aber auch das ging problemlos. Da habe ich mit schwedischen Möbelstücken ganz andere Erfahrungen gemacht!

Schließlich habe ich alle Teile nochmal mit dem Hammer ein bisschen festgeklopft, damit im Möbel später keine Fugen zu sehen sind. Praktischerweise waren die Möbelteile mit weichen Holzfaserplättchen geschützt, die sich jetzt prima als Unterlage zum Hämmern erwiesen! Alle Spannschlösser noch mal nachgezogen – fertig!

Bisher konnte ich den Schrank komplett alleine aufbauen. Jetzt musste das Möbel allerdings gekippt werden – mithilfe der Fotografin, um die feststellbaren Rollen anbringen zu können. Das ging aber ziemlich schnell und leicht. Zu guter Letzt kamen die Fächerböden dran. Da ich alle 18 Regelbretter verwenden wollte, mussten 72 Bodenhalter in die Holzwände gedrückt werden. Das hat ziemlich viel Zeit gekostet. Aber so scheint es ja immer zu sein: Der Schrank steht schon längst, aber bis die Fächerböden drin sind, kann es dauern.

Schließlich war der feierliche Augenblick gekommen: Mein Kamishibai durfte auf den neuen Schrank und meine Lieblingsbildkartensets durften in den neuen Fächern Probe liegen. Zwei Schritte zurück und ein kritischer Blick: Ich bin sehr zufrieden.

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