Impuls 1: Mehr Halt für Kinder während der Corona-Krise

Publiziert am 08.02.2021  von Monika Bücken-Schaal

Bei ungünstigen äußeren Bedingungen, die nicht einfach verändert werden können, hilft es Kindern (und Erwachsenen), den Unmut zumindest zu benennen und damit gehört zu werden. Wird eine kreativ-visuelle Form gefunden, um die unterschiedlichen Gefühle darzustellen, ist eine befreiende Wirkung besonders greifbar.

Sonnenstrahlen und Wolken

Ist z. B. um die Mittagszeit ein Zeitabschnitt abgeschlossen, der für die Kinder langwierig und nervig war, kann das Malen eines Sonnenbildes ein schöner gemeinsamer Abschluss des Vormittages sein. In die Mitte eines Blattes wird eine Sonnenscheibe gemalt. Gemeinsam wird überlegt, was an diesem Vormittag gut war. War der Tag vielleicht auch noch so schwierig, so ist es doch hilfreich, kleine positive Dinge zu finden: Sei es, dass das Frühstück lecker war, die Sonne draußen scheint oder Ähnliches … Für das, worüber man sich gefreut hat, erhält die Sonne einen zusätzlichen Sonnenstrahl. Ist die Kinderrunde klein, kann jedes Kind auch mehrere Strahlen malen und zu jedem Sonnenstrahl etwas Positives nennen. Hat sich das Kind über etwas geärgert oder war es traurig, wird dafür eine Wolke an das Ende des Sonnenstrahles gemalt. Das Sonnenbild wird sichtbar aufgehängt: Es spiegelt die positiven und negativen Gefühle der Kinder wider. Die gemalte Sonne kann die Kinder die ganze Woche über begleiten.

Hier geht es zu Impuls 2 "Handpuppe".

Erfahren Sie hier mehr dazu, wie die psychische Verfassung von Kindern während der Corona-Zeit gestärkt werden kann!

Monika Bücken-Schaal, Dipl.-Sozialpädagogin, Seminarleiterin für Autogenes Training (Diplom), KLIK-Expertin (Klingende Kommunikation mit Kindern), gibt Fortbildungen für pädagogische Mitarbeiter:innen von Kitas rund um Bewegung - Ruhe - Klänge.
Hier geht es zur Homepage der Autorin.

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