Impuls 3: Mehr Halt für Kinder während der Corona-Krise

Publiziert am 10.02.2021  von Monika Bücken-Schaal

"Immer, wenn ich Zappel in den Beinen hab’, kann ich nicht hören, was Mama und Papa mir sagen." (nach Astrid Lindgren: "Lotta aus der Krachmacherstraße")

Hüpfende Kängurus und schleichende Katzen

Spüren die Kinder aus unterschiedlichen Gründen zunehmend "Zappel" in sich, kann es guttun, den Kindern eine kleine Bewegungseinheit zu ermöglichen, damit sie ihre Unruhe spielerisch loswerden können. Wie wäre es, einige Tiere nachzuahmen, wie z.B. hüpfende Kängurus oder stampfende Elefanten? Wenn vorhanden, kann dazu auf einer Handtrommel der Takt vorgegeben werden (der nach einer Weile zunehmend langsamer wird). Anschließend können Tiere imitiert werden, die sich ruhiger bewegen, wie z.B. gemütlich gehende Bären. Welche Tiere wollen die Kinder noch nachahmen? Ob die Kinder sich am Ende wohl ganz still wie schleichende Katzen durch den Raum bewegen können?
Damit die Kinder tatsächlich ihren Bewegungsdrang ausleben und anschließend zur Ruhe kommen können, empfiehlt es sich, mit lebhafteren Bewegungen zu beginnen und diese ganz spielerisch zu ruhigeren Bewegungen übergehen zu lassen.

Zum zweiten Impuls und einer Idee mit einer Handpuppe, der die Kinder ihre Sorgen anvertrauen können, geht es hier.
Hier geht es zum vierten Impuls, einer Massagegeschichte für mehr innere Ruhe.

Monika Bücken-Schaal, Dipl.-Sozialpädagogin, Seminarleiterin für Autogenes Training (Diplom), KLIK-Expertin (Klingende Kommunikation mit Kindern), gibt Fortbildungen für pädagogische Mitarbeiter:innen von Kitas rund um Bewegung - Ruhe - Klänge.
Hier geht es zur Homepage der Autorin.

 

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